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Lowa

LOWA - simply more...

Haferlschuhe? Der Name ist heute nicht mehr allzu geläufig. Doch im bayerischen Jetzendorf kennt man den Begriff für den traditionellen Arbeitsschuh der Alpenregion immer noch sehr gut. Denn der Bundschuh, als welcher das historische Schuhwerk in Bayern auch gerne bezeichnet wird, ist die Wurzel des Erfolgs der Jetzendorfer Firma LOWA, die inzwischen über 2 Millionen Paar Outdoor Schuhe im Jahr verkauft. Angefangen hatte der Unternehmensgründer Lorenz Wagner im Jahre 1923 jedoch mit der Produktion von Haferlschuhen, die in reiner Handarbeit nach der „zwiegenähten“ Fertigungsart hergestellt wurden.

Schon bald war die Nachfrage nach dem hochwertigen Arbeitsschuhwerk so groß, dass LOWA expandieren konnte. Anfang der 1930er Jahre entstand das erste Fabrikationsgebäude, in dem dank Bergschuhen für Gebirgsjäger und geschnürten Skistiefeln die Verkaufszahlen beständig ausgebaut werden konnte. Die Firma überdauerte den Zweiten Weltkrieg, kam aber im Zuge der Koreakrise in den Jahren 1949/1950 in schwere Turbulenzen. Da die Preise für Leder, das Material aus dem die Gebirgsschuhe gefertigt wurden, um bis zu 50 Prozent stiegen, die Inflation aber gleichzeitig die Erlöse auffraß, geriet das Familienunternehmen in Zahlungsschwierigkeiten. Zudem verstarb der Firmengründer Lorenz Wagner im Jahre 1953.

Doch die zweite Generation gab nicht auf. Unter der Leitung von Lorenz Wagners Tochter Berti und deren Mann Josef Lederer, der bereits in der Firma eine Lehre abgeschlossen hatte, wurde das Sortiment angepasst und beständig ausgebaut. Die strategische Entscheidung rasch auf die gerade entstehende Kunststofftechnologie zu setzen, erwies sich als unternehmerischer Glücksgriff. Die ersten Polyurethan-Spritzmaschinen wurden bei der bayerischen Firma 1970 in Betrieb genommen. Die Produktion der neuartigen Vulka-Sohlen war eine Spitzeninnovation, die erstmals hundertprozentigen Feuchtigkeitsschutz bot, kälteisolierend wirkte und stabil war. Es folgten weitere Entwicklungen wie die eines Air-Systems für Skischuhe (1972) oder die Einführung des Modells Trekker (1982), mit dem das Segment der Trekkingschuhe rasant an Bedeutung gewann. Um die Produktionskapazitäten zu erhöhen, wurden in den 70er Jahren zudem zwei neue Fabrikhallen gebaut.

1993 wird LOWA von der italienischen Firmengruppe Tecnica übernommen. Im italienischen Mutterhaus werden allerdings bis heute lediglich die LOWA-Skischuhe produziert. Alle anderen Schuhe vom LOWA Trekkingschuh bis zum LOWA Bergschuh sind weiterhin, made in Germany‘ und werden im bayerischen Jetzendorf gefertigt. Diese Qualität wird von den Kunden auf der ganzen Welt geschätzt. Mittlerweile verkauft LOWA über zwei Millionen Paar Schuhe im Jahr und überzeugt mit traditioneller Qualität, hoher Funktionalität und optimaler Passform seiner Outdoor-Schuhe.

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